Strukturierter Kurs · Frankfurt am Main
Wie familiäre Erfahrungen mit Geld das Verhalten Erwachsener stillschweigend formen — und wie strukturierte Selbstbeobachtung dabei hilft, diese Muster zu erkennen.
Kursaufbau entdeckenDie meisten Menschen wissen, dass Kindheitserfahrungen das Erwachsenenleben beeinflussen. Aber wie genau das im Bereich Geld funktioniert — das bleibt oft unsichtbar. Ob jemand instinktiv spart, ob Ausgeben sich falsch anfühlt, ob Großzügigkeit zur Pflicht wird: Diese Muster haben eine Geschichte.
Bislomora ist ein strukturierter Kurs, der diesen Zusammenhang zugänglich macht. Keine Diagnosen, keine therapeutischen Interventionen. Stattdessen: klare Beobachtungsaufgaben, die im Alltag durchführbar sind, kombiniert mit konkreten Schritten für den Umgang mit Geld.
Das Verhältnis zum Sparen entsteht früh. Familien, in denen Geld knapp war, vermitteln andere Botschaften als solche, in denen Rücklagen als selbstverständlich galten. Diese Kurseinheit untersucht, welche frühen Erfahrungen das heutige Sparverhalten formen.
Großzügigkeit kann aus Überfülle entstehen — oder aus dem Bedürfnis, gemocht zu werden. Beides hat Wurzeln, die sich in der Kindheit finden lassen.
Finanzvermeidung ist ein häufiges Muster, das selten mit Faulheit zu tun hat. Meistens steckt etwas anderes dahinter.
Jede Kurseinheit enthält konkrete Beobachtungsaufgaben. Keine Fragebögen mit Auswertung, sondern strukturierte Impulse, die eigenes Erleben sichtbar machen.
Bislomora unterscheidet sich in Ansatz und Zielsetzung von anderen Formaten rund um das Thema Geld.
Der erste Block schafft Grundlagen. Teilnehmende lernen, wie finanzielle Botschaften in Familien entstehen und weitergegeben werden — ohne Bewertung, mit Neugier.
Strukturierte Aufgaben für den Alltag. Wann taucht ein bestimmtes Gefühl beim Geldausgeben auf? Was löst das Öffnen von Kontoauszügen aus? Konkrete Beobachtungen, schriftlich festgehalten.
Die gesammelten Beobachtungen werden in Bezug gesetzt zu frühen Erfahrungen. Keine Diagnose, sondern ein Rahmen, der Zusammenhänge sichtbar macht.
Auf Basis der eigenen Erkenntnisse werden kleine, realistische Veränderungen entwickelt. Nicht als Selbstoptimierung, sondern als informierte Entscheidung.
Der letzte Block gibt Werkzeuge für die Zeit nach dem Kurs. Wie bleiben Erkenntnisse lebendig? Was tun, wenn alte Muster zurückkehren?
Wie sprechen Familien über Geld — oder auch nicht? Welche unausgesprochenen Regeln existieren? Diese Einheit öffnet den Blick für den familiären Kontext.
Scham, Stolz, Angst, Erleichterung — Gefühle begleiten finanzielle Entscheidungen ständig. Dieses Modul macht sichtbar, welche Emotionen welche Reaktionen auslösen.
Hinter Verhaltensmustern stehen oft Überzeugungen wie "Geld verdirbt den Charakter" oder "Wir sind nicht die Art von Menschen, die Vermögen bilden". Diese Einheit macht sie benennbar.
Kleine, konkrete Verhaltensänderungen im Alltag — von der Buchführung bis zum bewussten Ausgeben. Jedes Experiment ist optional und eigenverantwortlich.
Detaillierte Informationen zum Ablauf, zu den Modulen und zu den Voraussetzungen finden Sie auf der Seite zum Kursablauf.